Dieser Leitfaden wurde Entwickelt für Anfänger der Vollzeit-Cashgames spielen möchte. Es geht nicht darum, grundlegende Konzepte zu erklären, sondern Ihnen eher dabei zu helfen, Ihre eigene Range zu entwickeln und einige der Spielzüge aufzudecken, die bei Mikrolimits einen +EV haben.
Es gibt viele Wahrheiten beim Poker und die vielleicht größte davon ist, dass Poker keine exakte Wissenschaft ist und es daher üblich ist, auf die meisten Fragen nicht nur eine Antwort zu haben.
„Ich habe AKs, soll ich mitgehen oder erhöhen?“ Es kommt darauf an!
Es gibt so viele Alternativen, dass einige hier ausgelassen werden. Grundsätzlich sollte der Denkprozess jedoch einige Schritte umfassen, wie etwa: Wie ist meine Position? Was haben meine Gegner in dieser Hand gemacht? Wie viele weitere Gegner werden noch aktiv sein? Wie ist mein Image? Wie ist das Image meiner Gegner? Wie hoch ist der effektive Stack? Und wir hätten noch ein Dutzend weiterer relevanter Fragen, wohl wissend, dass die Antwort nicht immer einfach oder eindeutig sein wird.
Wir behandeln den Fullring-Modus (FR), da er sich am besten für Anfänger eignet. Im Gegensatz zu 6-Max ermöglicht er eine bessere Handauswahl. Das Spielen mit einer kleineren Range erleichtert die Entscheidungen nach dem Flop, während der Spieler seine Fähigkeiten verbessert.
Der Leitfaden ist in sechs Teile gegliedert:
- Einführung in Cash Game
- Tabellenauswahl
- Handdiagramm
- Pot Odds und Draws
- Limper isolieren
- Set-Mining
Teil 1 – Einführung in CASH GAME
Die Hauptunterschiede zwischen Cash Games und MTTs und SNGs sind:
- Es gibt keine unterschiedlichen Blindstufen;
- Es gibt keine Auszeichnungsskala;
- Sie können sich jederzeit hinsetzen und aufstehen;
Bei Turnieren haben wir in der Anfangsphase meist nur 100 BB oder mehr; am häufigsten spielt man mit einem Short Stack zwischen 10 und 40 BB. Unter dem Druck der Blinds werden viele Hände vor dem Flop oder auf dem Flop entschieden, da kein Stack mehr für zukünftige Streets vorhanden ist. Bei Cash Games spielt sich das Spiel eher nach dem Flop ab, da Spieler mit hohen Stacks auf allen Streets setzen und die Einsätze ihrer Gegner erhöhen können, was eine Vielzahl von Möglichkeiten eröffnet.
Da die Blinds nicht erhöht werden und Nachkäufe zwischen den Händen erlaubt sind, wird für diesen Leitfaden die Big Stack Strategy (BSS) verwendet. Das bedeutet, dass der Spieler mit 100 Big Blinds (BBs) an den Tisch kommt und den automatischen Nachkauf nutzt, um diesen Stapel mindestens am Tisch zu behalten.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist, dass das Preisgeld nicht an das Erreichen des Finaltisches gekoppelt ist.
Die Auszahlung erfolgt sofort. Sie können einen Buy-in gewinnen oder Ihren gesamten Stack in einer einzigen Hand verlieren. Gute und schlechte Entscheidungen wirken sich direkt auf Ihr Guthaben aus. Wenn Sie einen Pot verlieren, verlieren Sie einen Teil Ihres Guthabens, nicht einen Teil der Chips, die Sie mit dem Buy-in gekauft haben.
Dieser Leitfaden empfiehlt einen tight-aggressiven (TAG) Spielstil, bei dem um den Stack des Gegners gespielt wird. Das bedeutet, dass der Spieler nach +EV-Spots suchen sollte, um seinen gesamten Stack auf den Tisch zu legen. Wenn die Equity-Bedingung 51% zu seinen Gunsten ist, ist dies ein +EV. Daher sollte der Spieler bereit sein, sein gesamtes Geld aufs Spiel zu setzen, da dies langfristig profitabel ist.
Da Sie jederzeit am Tisch sitzen können, ist es wichtig, die Blinds genau im Auge zu behalten. Setzen Sie niemals Blinds außerhalb Ihrer Position, da dies langfristig zu Geldverlusten führt. Wenn Sie die Blinds zahlen, erhalten Sie neun (oder zehnmal) zwei Karten zum Spielen. Dies ist nicht der Fall, wenn die Blinds in der Mitte des Tisches gesetzt werden.
Bei Mikrolimits sollten Sie Bluffs vermeiden. Im Heads-up können Sie bei einem günstigen Flop eine C-Bet versuchen. Die besten Boards hierfür bestehen in der Regel aus einer hohen und zwei niedrigen Karten und sind Rainbows (z. B. K 6 2). Denken Sie daran, dass unterschiedliche Flops unterschiedliche Spielertypen treffen.
Gegen Maniacs und Fishes sind Value Bets ideal, da sie oft kein Pocket Pair oder sogar kein Bottom Pair folden. Gegen andere Tags und Nits werden wir mehr C-Bets machen, da sie oft ein Paar haben und postflop „Hit or Fold“ spielen. Achten Sie auf die Ranges von Tags und Nits; sie folden oft kein Pocket Pair auf einem niedrigen Board wie 247.
In dieser Serie präsentieren wir einen praktischen Leitfaden für Cashgame-Anfänger. Der Autor ist Sarsante, ein Mitglied unseres Forums.
Teil 1 – Einleitung | Teil 2 – Tabellen auswählen | Teil 3 – Handtabelle | Teil 4 – Pot Odds und Draws




Hallo, ich besuche deinen Blog regelmäßig… aber ich habe noch nie kommentiert. Dieser Beitrag hat mir sehr gefallen! Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!
Wo ist die Fortsetzung???
Entschuldigung für die Verzögerung
https://pokerdicas.com/artigos-ii/guia-para-cash-game-full-ring-parte-2-escolha-de-mesas/
Mir hat der Beitrag sehr gut gefallen. Aber eine Empfehlung für zukünftige Beiträge: Wenn Sie für Anfänger schreiben, sollten Sie keine einfache Sprache verwenden und gängige Pokerbegriffe wie „Spots +EV“ oder „C-Bets“ vermeiden.